Entdeckt
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Montag, 25. April 2016, 05:00 Uhr

TUM-Studenten berechnen Game of Thrones

Wer stirbt als nächstes?

Wer sitzt am Ende auf dem eisernen Thron? Lebt Jon Snow noch oder nicht? Und wer überlebt die nächste Game of Thrones Staffel? In der TU München wurden auf diese Fragen Antworten gefunden. Mit Mathematik.

Kann man eine Serie berechnen?
Wir würden erstmal ganz klar nein sagen, schon allein weil wir Mathe bis heute nicht so ganz verstehen. Nun ärgern wir uns aber etwas, dass wir in diesem verhassten Schulfach nicht richtig aufgepasst haben, denn ansonsten könnten wir eventuell ausrechnen, wer in Game of Thrones am Ende das Sagen hat. Jep, das geht!

Tatsächlich ist es nämlich so, dass an der Technischen Universität München genau das gemacht wird: Mithilfe von Mathematik berechnen Studenten verschiedene Wahrscheinlichkeiten und finden so zum Beispiel heraus, wer das nächste Opfer in der von uns heißgeliebten Serie sein könnte.
Da stellt sich natürlich direkt mal die Frage: Warum zur Hölle machen die das? Klar, wir sind auch gespannt wie ein Regenschirm, aber dann gleich alles ausrechnen?

Es hat natürlich einen Hintergrund - die machen das nicht (nur) zum Spaß.
Die Studenten der TUM kommen aus einem Informatikkurs, der es sich für die Abschlussarbeit zur Aufgabe gemacht hat, verschiedene Programme zu erstellen, die das Internet nach Informationen zu Game of Thrones durchforsten und aufgrund dieser dann verschiedene Wahrscheinlichkeiten berechnen können.

Somit sind die jungen Mathematiker zum Beispiel zum Ergebnis gekommen, dass Jon Snow gar nicht tot sein KANN - er ist viel zu beliebt dafür.

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Bildquelle: got.show

Aber nicht nur Jon Snow wird von der TUM genau unter die Lupe genommen, auch zu Daenerys Targaryen oder Arya Stark gibt es ein paar Theorien. Zu sehr wollen wir allerdings nicht spoilern, deswegen entscheidet einfach selbst, ob ihr mehr über die Todeswahrscheinlichkeiten wissen wollt und besucht zum Beispiel die Facebook-Seite der Studenten: A song of ice and data.


Bildquelle: facebook | A song of ice and data