Entdeckt
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Donnerstag, 19. Mai 2016, 11:00 Uhr

Ich bin dann mal weg

Tarnkleidung im Großstadtdschungel

Ihr denkt, ihr könntet nie unbemerkt durch die Stadt gehen, weil rund um die Uhr Lichter brennen und alles voller Farben ist? Falsch gedacht.

PLATSCH, sagt das Fettnäpfchen - und schon landet der Kaffeebecher auf der Leinenhose des Sitznachbarn am Konferenztisch oder die Kugel Pistazieneis im Einkaufsbeutel der Nachbarin in der Kassenschlange oder man selbst Gesicht voraus im Grünstreifen neben dem Parkplatz… peinlich! Am liebsten würden wir uns vergraben, was ein echt schwieriges Unterfangen in der Großstadt ist, so ganz ohne Spaten und Acker. Aber eigentlich ist es grade in der bunten, wuseligen Stadt gar nicht so schwer, mit der Umgebung zu verschmelzen und zu verschwinden. Einfach mal ein unbemerktes Schläfchen auf dem Teppich einlegen, unerkannt an der Wand des Hotelflurs entlang ins Zimmer der Barbekanntschaft sliden oder mitten auf der Straße den Hydrant machen, bis die Person, die man unbedingt NICHT treffen will, vorbeigegangen ist – das ist gar nicht so schwierig! Hier das Beweismaterial:

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Bildquelle Titelbild: flickr | "Here's looking past you, kid" von jimynu | cc by 2.0