Entdeckt
bananas_philcampell_fl
Donnerstag, 27. Juli 2017, 11:00 Uhr

Ominös an Geld kommen

Haare verkaufen, Samen spenden oder Pornos checken

Geld muss immer her, ohne sich bei der Familie oder dubiosen Kreditinstituten zu verschulden. Aber du bist zu tollpatschig für die Gastronomie und zu faul, um sich seriösen Jobs anzunehmen? Lösungen mit wenig Aufwand an Asche zu kommen, haben wir hier...

Im Idealfall kann man sogar das Hobby zum Beruf machen. Heutzutage ist ja scheinbar alles möglich. Wir geben euch Inspiration, allerdings müsst ihr euch bei ein paar dieser Jobs auch die Hände schmutzig machen…

Chinesische Codes knackenDas National Museum of Chinese Writing ist mit seinem Latein am Ende und ermutigt deshab Besucher und Hobbygraphologen, bei der Arbeit mitzuhelfen. Im Museum liegen zum Beispiel jede Menge Knochen und Schildkrötenpanzer rum, die die Bauern früher beschriftet und dann bei der Feldarbeit verwendet haben, um die Erde zu weihen und fruchtbar zu machen. Vielleicht war es die Absicht der Bauern, vielleicht sind sie ihnen einfach nur aus den Hosentaschen gefallen, jedenfalls rätseln heute die Schriftwissenschaftler über die kryptischen Botschaften. Noch nicht einmal die Hälfte davon wurde bisher entschlüsselt. Deshalb gibt's jetzt $15.000 für jeden neu übersetzten Buchstaben und immerhin $7.500, wenn jemand einem diskutierten Schriftzeichen eine eindeutige Bedeutung zuweisen kann. Wir kaufen ein "E" und möchten Lösen!

Twitter- Manager der Queen
Wer kennt das nicht: man guckt einmal kurz aufs Handy und merkt zwei Stunden später, dass man sich nur in sozialen Netzwerken rumgetrieben hat… Diese Macke könnt ihr euch jetzt zum Beruf machen, denn niemand anderes als die Queen sucht jemanden, der für sie twittert. Und auch wenn ihr nicht so die Twitter-Fans seid: ihr YouTube- Kanal und ihre Facebook- Seite stehen ebenso auf dem Tagesplan. Sich um die Online-Präsenz ihrer Majestät zu kümmern, ist nicht nur einer der interessantesten Jobs überhaupt, man wird auch richtig gut bezahlt: Rund 30.000 Pfund bekommt man im Jahr, außerdem darf man sich 33 Tage Urlaub nehmen! Klingt nach einer Menge Spaß, aber sie wäre nicht die Queen, wenn sie nicht ein paar Anforderungen hätte - unter anderem sind ein Uni-Abschluss und Erfahrung im Bereich Soziale Medien gewünscht. Ist machbar.

Test- SchläferIn zwei Monaten 10.000 Euro durch Schlafen verdienen? Das geht jetzt, denn das Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin sucht Probanden für eine Studie, in der die Teilnehmer 30 Tage im Bett liegen - allerdings liegt man dabei mit dem Kopf etwas tiefer als den Füßen und das in einer Umgebung mit mehr CO² als normalerweise. Damit testen die Mediziner die Auswirkung der Schwerelosigkeit auf die Flüssigkeiten in Gehirn und Augen. Wer den Job macht, der darf also nicht nur für Geld im Bett liegen, er tut auch noch etwas für die Wissenschaft!

Schokoladen- TesterEs ist der Traumjob schlechthin: Schokolade testen! Ein internationaler Lebensmittelkonzern erfüllt diesen jetzt, denn für knappe acht Stunden pro Woche wird hier ein professioneller Geschmackstester gesucht. Die Qualifikationen: Ehrlichkeit und eine Leidenschaft für Süßes und Schokolade aller Art. Als hätte man sein ganzes Leben lang dafür trainiert. Und als wäre das nicht schon Grund genug zum Feiern: ihr tut eurer Gesundheit auch noch was Gutes (Schokolade ist ja erwiesenermaßen gut fürs Herz, aber vor allem macht sie glücklich). Also wer den Job bekommt, der kann sich wirklich glücklich schätzen.

Offizieller DealerDrogendealer für den Staat, sowas gibt's? Seit der Legalisierung von Cannabis als Heilmittel ist das wirklich eine ausgeschriebene Stelle vom Bundesdienst für Arzneimittel. Bald wird es sogar eine Cannabisagentur geben! In der Ausschreibung heißt es: die Mitarbeiter sollten "einschlägige Berufserfahrung" haben- was das in diesem Fall heißt, kann man sich ja denken. Jeder kennt bestimmt mindestens einen in seinem Freundeskreis, der wie gemacht für diesen Job wäre. Aber Achtung: man arbeitet immer noch für den Bund, ein Studium im Bereich Gesundheit, sowie ein gutes Ausdrucksvermögen werden hier auch gefordert.

SamenspenderUnter die Rubrik „Hobby zum Beruf machen“ fällt dieser Minijob definitiv. Schon in der Bibel steht, dass man seinen Samen nicht auf den Boden vergießen darf. Das musste der arme Onan mit seinem Leben bezahlen. Gut, dass der Herr mittlerweile beide Augen zudrückt. Aber zurück zum Thema. Denn man kann jemanden mit einer Samenspende echt glücklich machen. Außerdem bekommt auch noch das Sparbuch Zuwachs. Pro Spende liegt die Vergütung bei durchschnittlich 100 Euro. Auf jeden Fall muss sich jeder im Klaren sein, was dies für alle Beteiligten bedeutet. Wer damit kein Problem hat, kann echt Spaß bei der Arbeit haben.  

Porno-AufstöbererWenn wir schon beim Thema sind, ist dieser Job natürlich auch eine attraktive Möglichkeit, Geld zu verdienen. So wie ihr euch das jetzt bestimmt vorstellt, ist es aber eigentlich gar nicht. Man ist eher wie ein Trüffelschwein unterwegs im Netz: Man gräbt quasi sein Riechorgan ganz tief in Orte, in denen man normalerweise ungern seine Nase benutzt. Zur Erklärung: Die Firma CrowdFlower wird von Online-Betrieben, die es seinen Nutzern erlaubt Fotos ins Netz zu laden, beauftragt. Die Mitarbeiter von CrowdFlower müssen dann untersuchen, ob sich pornographische Inhalte auf diesen Webseiten finden. Und dann melden. Man sieht bestimmt einiger witziger Bilder und verdient sich gleichzeitig ein bisschen was dazu.

Mit essen reich werdenMit einer Webcam kann man ziemlich viel Mist ins Internet übertragen. Auch vor eine Webcam zu essen kann man durchaus in diese Kategorie einordnen. Eine Frage ist natürlich auch, ob das in Europa auch so ein Boom auslösen könnte. Aber der Südkoreaner Kim Sung Jin isst einfach sein Mittagessen vor der Webcam und erfreut sich über Tausende Zuschauer. Ihr fragt  was das für einen Sinn ergibt? Vermutlich keinen, aber der Teenager verdiente mit einer Episode schon zwei Millionen Won (ca. 1.500 Euro). Fragwürdig. Sicher.



Haare verkaufenDarauf ist man vielleicht schon öfter gestoßen: Anzeigen, bei denen lange Haarschöpfe angeboten werden. Auch für Perücken wird ja teilweise sehr viel Geld für Echthaar bezahlt. Also, ihr habt langes Haar und wolltet es in Zukunft sowieso etwas kürzer tragen? Bietet sie doch mal bei irgendwelchen Internetbörsen an, einen in der Art haben wir neulich in einer Verschenk's-Gruppe auf Facebook entdeckt. Allerdings wurde der Beitrag mittlerweile gelöscht. Leider.

Gebrauchte Tampons verkaufenWarum nicht die Natur beim Geld verdienen zur Hilfe nehmen? Und das ist jetzt kein Witz. Man kann seine gebrauchten Tampons über das Internet verkaufen. Für diese besondere Form von Blutdiamanten bekommt man nicht einmal wenig Geld, mehrere hundert Euro sind bei sowas drin! Natürlich können die Kunden nicht ganz so sauber im Kopf sein, allerdings werden solch Transaktionen über diverse (!) Webseiten abgewickelt, damit besteht kein direkter Kundenkontakt - wenn ihr also noch überlegt, muss das unbedingt auf die Pro-Seite geschrieben werden. Weitere Details ersparen wir euch aber. Nur noch eines: Ihr würdet ein sicheres und periodisches Einkommen beziehen.

Ansonsten bleibt fast nur noch... Google.

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