Entdeckt
kesselride_danieltrautwein
Freitag, 26. August 2016, 03:30 Uhr

Kessel Ride in Stuttgart

Gemeinsam Rollen

Schon zum dritten Mal trifft sich am Samstag die Stuttgarter Skateboardszene zum gemeinsamen Kessel Ride. Das heißt: erst gemeinsam Rollen und dann Feiern mit DJ 5ter Ton und Sumo.

Eigentlich könnte die Polizei eingreifen. Die letzten Male hat sie aber einfach nur zugeschaut, hier und da ein paar Fragen gestellt und die Skater weiterrollen lassen. Hoffentlich bleibt das so. Schon zum dritten Mal kommen dieses Wochenende die Stuttgarter Skater zusammen, um gemeinsam den Kessel hinab zu rollen. Mit anschließender Feierei im Zwölfzehn. Offiziell angemeldet ist die Rollbrettprozession natürlich nicht. Eigentlich darf man mit den Brettern schließlich nur auf dem Gehweg fahren. Darauf weisen die Veranstalter auch hin. Am Ende rollen trotzdem über einhundert Leute auf der Straße. Wie das eben immer so ist mit dem Wörtchen „eigentlich“. Deswegen wollen die Veranstalter die Strecken auch dieses Mal noch nicht verraten und erst spontan bekannt geben.

Der Ablauf ist aber schon bekannt: Heute um 19:30 Uhr treffen sich alle am Club Zwölfzehn, um dann gemeinsam mit der U-Bahn zum ersten Downhillspot zu fahren. Wer hier schon dabei ist, bekommt den begehrten Stempel, um später freien Eintritt für die Party zu haben. Danach gibt es noch eine zweite Abfahrt auf einer anderen Route, bevor sich alle wieder an der „Talstation“ Zwölfzehn zum gemeinsamen Freibier versammeln.

Dann startet auch die Party. Als quasi Resident-DJ hat sich Fuffi aka DJ 5ter Ton von den Massiven Tönen in den Kessel Ride geschlichen. Er war bis jetzt immer dabei. Dieses Mal wird er unterstützt von Suvmato und Sumo.

Die Idee zum Kessel Ride hatte Erik vom Zwölfzehn. Er ist zwar selbst nicht mehr ganz so aktiv in der Skateszene, bemerkte aber, dass die Stuttgarter Fahrer nur noch in den wenigsten Clubs so richtig willkommen sind. Hinzu kam, dass er als Barkeeper keinen Bock mehr auf immer die gleichen Partys hatte. Aus dieser Motivation heraus entstand die Reihe, die im Mai das erste Mal stattfand. Mitfahren kann jeder, der halbwegs sicher auf dem Brett steht und vor allem bremsen kann. Darauf weist Mitorganisator Daniel hin: „Wenn man nicht bremsen kann, dann wird’s schwierig. Dann musst du absteigen und es haut dich auf die Fresse." Dann lieber doch den Eintritt zahlen und erst nach der Rollerei mitfeiern.

► Mehr Infos zu Veranstaltung gibt's hier.

LIFT DasStuttgartmagazin mittelNoch mehr über Kessel Ride erfahrt ihr in der aktuellen Ausgabe von LIFT – das Stuttgartmagazin.




Bildquelle: Daniel Trautwein