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Donnerstag, 22. September 2016, 00:00 Uhr

28 Webseiten für Nordkorea

Was machen die den ganzen Tag

Während die Welt den OneWebDay feiert, wollen wir uns lieber auf die besinnen, die SoGutWieKeinWeb haben: die Nordkoreaner. Durch einen Systemfehler wurde nun nämlich öffentlich, dass es gerade mal 28 nordkoreanische Webseiten gibt.

Das Internet hat es den Menschen ermöglicht, eigentlich gar nicht mehr denken zu müssen. In diversen Internetforen und seit zwei Jahren verstärkt auch auf Facebook und Twitter erkennt man dies besonders gut. Hirngequirlter Schmarrn steht da teilweise, es ist der Wahnsinn. Doch in den Momenten, in denen man sich über sowas aufregt, sollte man einmal an die denken, die noch viel ärmer dran sind - die Nordkoreaner. Die haben nämlich so gut wie gar kein Internet und auch das ist schon ziemlich zensiert und kontrolliert. Das ist nun keine unglaubliche Neuigkeit, das wusste man ja irgendwie schon immer. Doch erst seit Dienstag wissen wir, wie trostlos es dort wirklich ist: Wie Motherboard berichtet, wurde durch einen miskonfigurierten Namenserver (quasi ein digitales Adressbuch fürs Internet, das Nordkorea strengstens unter Verschluss hält) offenbart, dass Nordkorea nichtmal 30 Webseiten unter .kp angemeldet hat. Und diese sind auch noch ziemlich fad. Zum Beispiel gäbe es die Homepage der Air Koryo, die der Kim II Sung Universität und dieser nordkoreanische Facebook-Verschnitt.

Aber vielleicht - ganz arg vielleicht - könnte man sich davon inspirieren lassen. Vielleicht sollten wir alle unseren Internetkonsum minimieren und jeder für sich selbst mal die Frage stellen: Auf welche Seiten könnte ich niemals verzichten, wenn ich lediglich auf eine Hand voll zugreifen könnte? Mal abgesehen von egoFM.de, natürlich.

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