Motion Pictures From Outer Space

Motion Pictures From Outer Space

Unsere Top Filme und Serien rund ums Weltall

Der Weltraum... unendliche Weiten, unendlich viele Filme und Serien! Damit ihr den Durchblick behaltet, haben wir euch mal die Rosinen rausgepickt. Inklusive Kommentarfunktion aus dem egoTeam versteht sich.

Interstellar (2014)Für Fans des richtig deepen Shits. Ein Kinobesuch hat nicht gereicht, um wirklich zu verstehen, was man da gerade gesehen hat. Man wusste nur, man will mehr! Das kann unser Prakti Yannick bezeugen:

Hans Zimmer, Orgeln und ganz viel Physikgelaber von dem ich die Hälfte gerade einmal ansatzweise verstehe (glaub' ich zumindest) und die andere Hälfte nur für starke Kopfschmerzen sorgt. Ich habe das Kino nach Interstellar mit einem beruhigenden 'Ich weiß, das ich nichts weiß' Gefühl verlassen.



Killer Clowns From Outerspace (1988) Die Story erklärt euch am besten Anna aus der Redaktion. Die hat die Trash-Kiste nämlich erst letztens geschaut. Nur so viel vorab: Cringeness at its best!

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, was mich neulich dabei geritten hat, diesen Film anzuschauen, denn eigentlich verrät schon das Vorschaubild, dass dieser Film zu hundert Prozent 80s, zu hundert Prozent Trash und zu hundert Prozent schlecht geschauspielert ist. Es geht – wie der Titel dem ein oder anderen möglicherweise schon verraten könnte – um Clowns, die straight outer Space mit ihrem zirkuszeltartigen Raumschiff in einer amerikanischen Kleinstadt landen und dort auf ziemlich kreative Art und Weise Menschen killen.
Der Film hatte übrigens ein Budget von zwei Millionen Dollar. Der Großteil ging wohl für Zuckerwatte und Kuchen drauf, denn dass auch nur annähernd eine adäquate Summe für gute Schauspieler und ordentliches Make Up investiert wurde, wage ich zu bezweifeln. Aber genau das macht den Charme aus. Selten so einen genialen Bullshit gesehen.




Apollo 13 (1995) Eine richtig gute Alternative zum ausgelutschten Gravity. Die Story basiert auf den realen Ereignisse der Mondexpedition von 1970. Die USA haben bereits 1969 mit der ersten Mondlandung Neuland beschritten und das Rennen gegen die Sowjetunion gewonnen. Apollo 13 gilt daher gar nicht so große, mediale Aufmerksamkeit. Nach massiven technischen Problemen rückt das dreiköpfige Team  gespielt von Tom Hanks, Bill Baxton und Kevon Bacon   jedoch massiv in die öffentliche Wahrnehmung. Denn nicht nur die Mission selbst, sondern das Leben der Astronauten steht auf dem Spiel. "Houston wir haben ein Problem!"




Per Anhalter durch die Galaxis (2005) Ein aufgedrehter Viele-Welten-Streifen. Die zentrale Frage des Films ist neben: „Wie kann ich den Bau einer Weltraum-Autobahn verhindern?“ und „Warum man immer ein Handtuch dabei haben sollte“, die Frage nach dem Sinn des Lebens. Martin Freeman spielt mit Zooey Deschanel und Mos Def in einer absolut einmaligen Konstellation. Das allein ist schon Grund genug, sich Per Anhalter durch die Galaxis mal zu geben. Die Romanvorlage von Douglas Adams diente Radiohead übrigens als Blaupause für den Song „Paranoid Android“. Dieser depressive Roboter spielt eine nicht unerhebliche Rolle im Film. Warum, weshalb und wieso genau müsst ihr selbst herausfinden. Gespoilert wird hier nämlich nicht.




2001 A Space Odyssey (1968)Es ist wirklich extrem schwierig irgendetwas aus der Handlung des Films zu erzählen, ohne etwas zu spoilern. Denn wirklich alles in diesem Film muss sich der Zuschauer erschließen. Die Bilder stehen für sich, da auf das gesprochene Wort nämlich während 2/3 des Films verzichtet wird. Unser Prakti Jan feiert das zweieinhalb Stunden Epos.

Der Streifen wurde vor Star Wars, nämlich 1968 gedreht und glänzt durch eine beeindruckende technische Umsetzung, die Stanley Kubricks Genialität exemplarisch unter Beweis stellt. Der Film wirkt trotz seiner Entstehung in den 60ern keinesfalls trashig und hat so einige Schlüsselszenen in der Filmwelt hinterlassen, die bis heute gerne adaptiert werden. Außerdem ist die Musik mit Ligetis "Atmosphere" und Richard Strauß‘ „Also Sprach Zarathustra“ mächtig unterwegs.
Ein Film, der seiner Zeit voraus war und immer noch durch Bild- und Tongewalt beeindruckt.




Star Wars IV-VI (1977,1980,1983) Für die Hardcore-Fans des George Lucas Universums ist eh klar, dass weder kontemporäre Prequels noch Sequels mit den Originalstreifen mithalten können. Was die Laserschwert-Duelle betrifft, können Episoden IV bis VI natürlich nicht mit den SGI lastigen Ninja-Schlachten aus I-III dienen müssen sie aber auch nicht.
Die Originaltrilogie glänzt vor allem durch ihre charakterstarken Figuren. Was glaubt ihr denn, warum man einen Teil des Original-Casts für die Disney-Verfilmungen ins Boot geholt hat?! Chewie, Han, Leya, Luce und Obi-Wan haben es einfach drauf und Star Wars ist und bleibt einfach Kult. Punkt! Die drei Filme eignen sich übrigens perfekt fürs Binchwatching. Wir wissen genau, dass es unter euch noch so einige gibt, die die wohl berühmteste Trilogie noch nicht gesehen haben. Also hop ey!




Spaceballs (1987) Das Heroenpathos von Star Wars kann bisweilen auch mal ins Lächerliche kippen. Sätze, wie „Ja, mein Meister“ oder „möge die Macht mit dir sein“ wirken nach dem zehnten Mal wie schlechte Angewohnheiten der Hauptfiguren. Um aus der ganzen verbalen Pseudodramatik einmal die Luft rauszulassen drängt sich dieser Film geradezu auf. Bully Herbig kann da einpacken. Das 80er Jahre Epos gibt es in voller Länge, völlig kostenlos auf YouTube.
 


Moon Robinson Crusoe auf dem Mond? Irgendwie erinnert die Handlung ein wenig an den einamen Mann mit seinem Begleiter Freitag. Die Story erklärt euch aber am besten Anna aus der Redaktion:

In Moon geht's um Sam Bell, der seit fast drei Jahren auf dem Mond abhängt, um da Helium-3 abzubauen (damit wird in unbestimmter Zukunft der Großteil des Energiebedarfs der Erdbewohner gedeckt). Auf der Basis ist er das einzige menschliche Wesen, das nur sehr unregelmäßig Kontakt zur Erde haben kann, da etwas mit der Kommunikation nicht stimmt... an seiner Seite befindet sich lediglich der Roboter GERTY, der von Kevin Spacey synchronisiert wurde, eigentlich ganz nett und ziemlich klug ist, aber dennoch nicht ganz koscher wirkt. Soviel zum Grundwissen - wenn ich mehr verrate spoiler ich, denn natürlich gibt es ein unfassbar großes Geheimnis, auf das Sam Bell erstmal kommen und mit klarkommen muss.


Und dann noch ein paar Weltraumserien...

Doctor Who (1963-1989, seit 2005) Egal ob ihr euch für die klassische Variante oder die Neuauflage entscheidet, die Grundidee bleibt dieselbe: Ein ominöser Doctor der in einer den physikalischen Gesetzen von Raum und Zeit trotzenden Telefonzelle, genannt Tardis (kurz für Time And Relative Dimension(s) In Space) durch Zukunft, Vergangenheit und diverse Universen reist.
Die Hauptfigur umgeben sehr viele Geheimnisse. Privates erfährt man vom Doctor nur selten. Außerdem gibt es dank zahlreicher Staffeln nicht nur einen: In diversen Specials treffen die verschiedenen Darsteller auch schon mal aufeinander, was irgendwie voll in die Meta-Eben geht. Klingt crazy? Gewöhnt euch dran, es ist schließlich Doctor Who. Die jeweiligen Storys stehen den bisherigen Facts in Sachen Verrückheit außerdem in nichts nach.
Mit Lola und Elise haben wir (mindestens) zwei echte Fangirls im Sender sitzen. Lasst euch von Elises Lobpreisung doch einfach anstecken, ist ihr ja schließlich selbst genauso passiert:

Dr. Who! Einfach weil diese Serie absolut geil ist - vielen Dank an Kollegin Lola für diesen Tipp. Mit ihr und Dr. Who verbringe ich die schönsten Abende in der Woche (ok, liegt auch an zwei bis drei Flaschen Wein). Sollte sich jeder mal ansehen - man wird absolut süchtig nach diesen total weirden Raum- und Zeitreisen. Außerdem bin ich ein bisschen in David Tennant verliebt.
Weitere Facts findet ihr im folgenden Video:




Star Trek (welche der tausend Varianten auch immer …) Egal ob die trashige Version mit William Shattner, die unzähligen Filme oder die in Paralleluniversen spielenden Ableger. Eigentlich müsste diese die Jahrzehnte überdauernde Lieblingsserie von Sheldon Cooper für jeden etwas bieten. Nur wo anfangen? Da können wir euch leider auch nicht helfen. Geschmäcker sind einfach verschieden. Aber zapt doch einfach mal durch. Die Wahrscheinlichkeit eines Glückstreffers ist bei diesem reichen Angebot absolut im Rahmen des Menschenmöglichen. Ausdauer zahlt sich aus!

Fabian aus der Musikredaktion findet sie alle top:

Egal welche Serie, sie sind alle gut. Dieser Forschungsdrang, der in dieser sehr utopischen Zukunft gezeigt wird, macht einfach Spaß. Und ich glaube, in keiner anderen Serie und in keinem anderen Film funktionieren die Charaktere so gut miteinander - Kirk, Spock und Pille sind einfach ein unschlagbares Trio.
Einen Überblick über die zahlreichen Varianten schafft euch dieses nette Fan-Video. Und wenn es euch doch zu uninterssant erscheinen sollte, dann schaut halt wieder (T)Raumschiff Surprise!




Ascension (2014) Ein Raumschiff, das 1963 von der US-Regierung mit mehreren Hundert Menschen bestückt wurde, um einen neuen Planeten zu bevölkern. So weit so konspirativ. Die aus 100 Leuten bestehende Besatzung wird schlagartig einer harten Belastungsprobe unterzogen, als auf halber Strecke eine Frau ermordet wird. Männer, Frauen, Kinder – theoretisch steht nun jeder unter Verdacht. Eine explosive und nervenzerreißende Atmosphäre, die fortan den Alltag der Crew bestimmt. Und bald macht sich Misstrauen am Ziel der Mission breit. Geht es wirklich noch um die Besiedelung oder handelt es sich dabei nur um ein großes perfides soziale Experiment? Ein bisschen am Szenario aus Kubrick’s 2001 angelehnt.
Die Serie kann derzeit auf einigen Streaming-Diensten abgerufen werden.



Bildquelle: flickr | 2001: A Space Odyssey von slagheap | CC BY 2.0

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