Kindheitserinnerung #43: Haustiere

Kindheitserinnerung #43: Haustiere

Unsere Moderatorin Anna bloggt

Es ist soweit: Annas fünfjährige Tochter hat nur noch einen Wunsch („Mama, davon kann ich nur träumen!“): ein Haustier.

Die Debatte um einen neuen Mitbewohner wurde vor Wochen eröffnet und nachdem ich mir irgendwann selbst dermaßen auf den Keks gegangen bin mit den stereotypischen Mutterargumenten („Und wer macht das dann immer sauber? Ich. Nee, danke!“ – „Ja und wohin damit wenn wir in Urlaub fahren?“) geht es mittlerweile nur noch darum, welches Haustier wir uns anschaffen werden.

Seht ihr? Ich rede von WIR und UNS und nicht mehr von „sie sich“.

Ich hatte diverse tierische Mitbewohner als ich klein war. Da war Hansi, der Wellensittich, den ich mit einem Hustenbonbon versehentlich erstickt habe. Sein Nachfolger Herbie wurde der Sekretärin meines Vaters geschenkt, als ich ihn nicht mehr wollte.

Dann gab es Max, Maxi und Janosch. Das waren alles drei Hamster – der eine ist an Hamsterkrebs gestorben, der andere ist erfroren (weil er über's Wochenende am gekippten Fenster stand. Es war Winter). Und #03 musste aus irgendeinem Grund eingeschläfert werden.

Hoppel war unser bissiger Hase, den wir in einer Nacht- und Nebelaktion in einem Wildpark ausgesetzt haben. Und dann waren da noch Muffi und Wuschel – die Meerschweinchen. Die waren super. Ja, Meerschweinchen essen ihre Kacke und markieren mit Urin ihr Revier. Das war mir alles egal, sobald Wuschel niedlich quiekte und seinen Löwenzahn gefuttert hat. Er wurde irgendwann blind und ich habe ihn meinem Cousin geschenkt, woraufhin er gestorben ist. Es war Liebe, sag ich ja.

Was ein Glück ich habe, dass sich Romy ausgerechnet ein Meerschweinchen wünscht! Und weil man die nicht alleine halten sollte, kaufen wir zwei: eines für sie und eines für mich. Ha!

Nur übers Saubermachen vom Käfig sprechen wir noch… aber der Mann ist ja auch noch da.

Erzählt mir von eurem Haustier von früher und was aus ihm geworden ist auf Facebook.

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