Kindheitserinnerung #29: Süßigkeitenschnüre

Kindheitserinnerung #29: Süßigkeitenschnüre

Anna bloggt

Jede Woche erinnert sich unsere Moderatorin Anna an eine bestimmte Sache aus ihrer Kindheit zurück - diesmal geht's um Schnüre.

Schnüre. Ganz klar, es waren rote und grüne Schnüre.

Und Schlümpfe. Und Erdbeeren. Diese drei Dinge durften in meinem kleinen Tütchen, das mir Bäcker Emmerich auf dem Nachhauseweg geschnürt hat, nicht fehlen. Schon in der ersten Klasse haben wir einen kleinen Umweg genommen, nur um beim Bäcker vorbeizukommen, der verschiedene Schraubgläser hatte... alle prall gefüllt. Eben mit Schnüren oder Schlümpfen oder Erdbeeren oder sauren Pommes... die Devise war. Je klebriger in den Zähnen, umso besser. 

Für fünf Pfennig gab's fünf Schnüre. Und für zehn Pfennig gab's zwei Schlümpfe. Das weiß ich noch ganz genau, denn mehr als 20 oder 30 Pfennig hatte ich selten dabei.

Wenn ich heute Romy aus dem Kindergarten abhole, laufen wir auf dem Nachhauseweg auch bei einem Bäcker vorbei. In der Regel gibt’s dort dann ein Brioche oder eine Breze oder worauf auch immer sie Lust hat. Sie hat die Süßigkeitengläser noch nicht entdeckt, denn die stehen oben auf der Theke, also für eine Fünfjährige nicht zu sehen. Aber ich bin sicher: Wenn sie die einmal entdeckt hat, dann wird auch sie sich auf dem Heimweg ihr Tütchen zusammenstellen lassen... aber erst ab nächstem Jahr, da kommt sie in die Schule und da gehört das auf jeden Fall dazu. 

Gab es das bei euch auch? Erinnert ihr euch an den Süßkram aus den Schraubgläsern von früher? Erzählt mir davon mit 'ner Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!


Bildquelle: flickr | "candy rainbow" von c.paras | cc by 2.0

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