Von Wegen Lisbeth zu Gast bei Dominik

Von Wegen Lisbeth zu Gast bei Dominik

Das Interview zum Nachhören

Nach zwei Jahren egoFM-Abstinenz haben Von Wegen Lisbeth inmitten des Tourtrubels mal wieder bei uns vorbeigeschaut.

Sprachassistenten, Lieferdienste und verspielter, tanzbarer Indierock - das sind Von Wegen Lisbeth.


Sie touren derzeit durch mit ihrem neuen Album Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und haben uns vor ihrem München-Auftritt mit ihrer Anwesenheit beglückt. Im egoFM Studio haben sie mit Dominik über langweilige Radiointerviews, Veränderungen in Berlin und Motivationstiefs auf der Tour gesprochen.

Vom wilden München voller Liebe

Als "wild aber liebevoll" beschreiben die Lisbeths ihr erstes Konzert in München. Zwischen den beiden Gigs in München waren sie bei uns zu Besuch und damit im Endspurt der Britz California Tour Teil 1.
Das Motivationstief zur Mitte der Tour hatten sie schnell überwunden.
"Ich fand's hart, als wir auf der Hälfte waren, als irgendjemand meinte, heute sei die Hälfte der Tour vorbei und ich so dachte: Was? Erst die scheiß Hälfte der Tour vorbei?"
Umso besser, dass die fünf Jungs auf der Zielgeraden der Tour wieder richtig abfeiern. 2020 geht es dann in die nächste Runde mit den bisher größten Konzertlocations in der bisherigen Bandkarriere.
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Über Rechtsruck in Deutschland und Gated Communities in Berlin

Die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland bereiten der Band jedoch eher Sorgen als Spaß. Das fängt bei dem politischen Rechtsruck in Thüringen an und hört bei gewissen Vierteln in Berlin auf. Vor 13 Jahren waren sie noch an Orten unterwegs, die ihnen mittlerweile zu gefährlich geworden sind. Besonders deutlich wird das im aktuellen Song "Westkreuz". Der Text beschreibt die Veränderung der Stadt und deren besondere Orte für die Band und verleiht dem Thema durch schnelle Gitarrenriffs und dem charakteristischen Indipopsound Nachdruck.

Und auch beim Tod kommt der Humor nicht zu kurz...


Bei aller Kritik, die man auf der aktuellen Platte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schnell raushört, verliert die Band aber nicht ihren schwarzen Humor. Aber wie auch, wenn man sich Britney Spears oder "(I just) died in your arms" von der Cutting Crew zur eigenen Beerdigung wünscht.

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