Boiler Room startet Streamingservice

Boiler Room startet Streamingservice

Netflix für Musik-Nerds

Bei 4:3 muss man normalerweise an das Fernsehbildformat aus vergangenen Jahrzehnten denken. Durch Boiler Room wird der Begriff aber wieder aktuell, zumindest für die musikalische Underground Community. 4:3 nennt sich nämlich die neue Videoplattform des Musikprojekts.

Boiler Room kennst du von den vielen großartigen DJ-Set-Videos. Jetzt gehen die Macher unter die Streaming-Anbieter.

4:3 will das Netflix des Undergrounds sein – und das für lau!

Lediglich eine kurze, kostenlose Registrierung ist nötig, um den Onlinedienst 4:3 ("Fourthree") zu nutzen.

Während Boiler Room es sich anfangs in einer kleinen Nische gemütlich gemacht hat, hat die Plattform ihr Angebot mittlerweile erweitert und ist eine richtige Anlaufstelle für Musiknerds und Liebhaber geworden. Neben den bisherigen Interviews, News und Streams aus der elektronischen Undergroundszene wird es ab sofort beim hauseigenen Streaming-Dienst Dokus, Kunstprojekte und sogar von Kuratoren ausgewählte Highlights geben. Unter den bisherigen Kuratoren ist die Sängerin Peaches, Komponist Ryūichi Sakamoto und Elijah Wood - ha, es gibt "Frodo" also noch! 

Vorbild nimmt sich die Seite an Netflix und anderen Streamingplattformen und eben wie Netflix wird es auch selbstproduzierte Dokus und Projekte geben. Der erste angekündigte Dokumentarfilm ist der Dreiteiler Fleshback: Queer Raving in Manchester's Twilight Zone. Der Trailer kann den zu erwartenden Inhalt besser beschreiben, als wir es je könnten, deswegen: einfach mal reingucken!



Wenn du das Gesehene schon verarbeitet hast und dein Interesse geweckt wurde, können wir dir empfehlen mal auf der Seite vorbeizuschauen. Auf 4:3 hoffen wir in Zukunft jede Menge skurriler Einblicke in alle Nischen der Musik und Kunst zu bekommen.

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