Der Nachhaltigkeitspakt Medien Bayern

Der Nachhaltigkeitspakt Medien Bayern

egoFM vertritt bayerischen Lokalrundfunk

Wir sind Gründungsmitglied des Nachhaltigkeitspaktes der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und vertreten den bayerischen Lokalrundfunk bei dieser Initiative. Worum es dabei konkret geht, erfährst du hier...

Gemeinwohlökonomie und nachhaltiger Journalismus

Als gemeinwohlorientierter Betrieb sind wir nicht nur stark dahinter, selbst nachhaltig zu wirtschaften, sondern geben gerne auch Einblick in unseren Lernprozess, um andere Unternehmen zum selben Schritt zu inspirieren. Deswegen freut es uns sehr, dass wir als egoFM Gründungspartner vom Nachhaltigkeitspakt Medien Bayern sind und den dabei den bayerischen Lokalrundfunk vertreten dürfen.

Das Ziel vom Nachhaltigkeitspakt Medien Bayern

Medienunternehmen sind die "vierte Gewalt" im Staate und haben eine besondere Verantwortung für die Demokratie. Vor dem Hintergrund von Hate Speech, Fake News und Alternative Facts ist es unablässig, dass Medienunternehmen nachhaltig handeln. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine Handlungsleitlinie für Medienunternehmen zu formulieren und damit die Medienlandschaft aktiv nachhaltiger zu gestalten. Präsentiert wird der Nachhaltigkeitspakt dann bei den Medientagen München, die vom 18. bis 20. Oktober 2022 stattfinden.

Wer sind die anderen Gründungsmitglieder?

Neben Unternehmen wie ProSiebenSat.1, der Bayerische Rundfunk, Amazon Prime Video Deutschland und Vodafone Deutschland GmbH zählen zu den Partner*innen auch Wissenschaftler*innen wie Prof. Dr. Thomas Hess von der LMU, Direktor des Bayerischen Forschungsinstituts für digitale Transformation (bidt), und Prof. Johanna Haberer, Geschäftsführerin des Instituts für Praktische Theologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und Leiterin der Professur für Christliche Publizistik. Mit dabei ist auch der Bayerische Journalisten-Verband (bjv). Landtagspräsidentin Ilse Aigner übernimmt die Schirmherrschaft der Initiative, der BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege tritt in die Rolle des Koordinators.

Für uns ist das eine große Ehre, dabei zu sein

Als wir vor gut zweieinhalb Jahren als Radiosender begonnen haben, unseren Weg in eine nachhaltige Unternehmenszukunft einzuschlagen, haben wir nicht damit gerechnet, dass das Thema innerhalb so kurzer Zeit in der Branche eine solche Aufmerksamkeit bekommen würden. Nun sind wir schon ein paar Mal zu unserem Weg in Richtung Nachhaltigkeit interviewt worden und werden oft auch schon von befreundeten Medienunternehmen um Rat gefragt, die sich auch auf diesen Weg machen wollen.

"Ich sage dann immer: 'Egal welche Systematik man sich aussucht, dieser Prozess macht den Mitarbeiter*innen erstmal sehr viel Freude'. Denn man zeigt als arbeitsgebendes Unternehmen unter Umständen ein ganz neues Gesicht. Und es entsteht daraus im besten Falle ein sehr positiver Impuls für die eigene Firmenkultur." - egoFM Geschäftsführer Christian Strohmeier
  
Genauso wichtig wie die interne Wirkung ist es natürlich, wie man als Medienunternehmen von außen wahrgenommen wird. Über nachhaltige Themen zu berichten ist eine Sache - das machen viele. Aber bei sich selbst aktiv zu werden, Dinge zu verändern und darüber zu sprechen, um die Rezipient*innen Anteil nehmen zu lassen - das macht ein Medienunternehmen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit erst glaubwürdig. Diese Authentizität ist nötig, um ernst genommen zu werden und dem gesellschaftlichen Auftrag als Medienschaffende gerecht werden zu können. 

Wir freuen uns riesig, zusammen mit unseren Partner*innen die Gelegenheit zu haben, gemeinsam echte Pflöcke für den Medienbereich von morgen einschlagen zu können, um wirklich etwas zu verändern.

Am 11. April 2022 - also vor fast vier Monaten - startete das Projekt des Nachhaltigkeitspakts Medien Bayern.
Bis zu den Medientagen München im Oktober erarbeiten die Gründungsmitglieder zusammen Leitlinien für nachhaltige Medienunternehmen. Der gesamte Nachhaltigkeitspakt soll hier dann vom 18. bis 20. Oktober 2022 präsentiert werden und somit auch als Signalwirkung für die gesamte Medienbranche dienen.

"Eines ist in unseren bisherigen Treffen klar geworden: Nachhaltigkeit in den Medien bedeutet zunächst eine unternehmerische #Verantwortung in ökologischer, sozialer, aber auch ökonomischer Hinsicht. Medienunternehmen haben aber vor allem auch eine publizistische Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit – und zwar unabhängig von ihrer Größe, ihrem Geschäftsmodell oder ihrer Leistungsfähigkeit." -  BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege via LinkedIn


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