Dune: Part Two

Dune: Part Two

egoFM Trailer: Filmtipp

Von  Fabian Broicher
Der wohl meisterwartete Film des Jahres kommt endlich in die Kinos. Was du von der Fortsetzung von Dune erwarten kannst, erfährst du hier.

Dune: Part Two folgt auf einen der beachtlichsten Blockbuster der jüngeren Kinogeschichte. Mitten in der Pandemie nahm sich Denis Villeneuve Der Wüstenplanet vor, das bahnbrechende Buch von Frank Herbert. Der kanadische Regisseur konzentrierte sich auf die erste Hälfte des Romans, und ließ sich genug Zeit, um ein reiches Universum zu erschaffen, voller Adelsgeschlechter und politischer Intrigen.

Jetzt folgt die Fortsetzung, die die zweite Romanhälfte erzählt. In ihre vorherigen Rollen schlüpfen erneut Timothée Chalamet, Zendaya Coleman und Javier Bardem. Neu an ihrer Seite spielen Austin Butler, Florence Pugh und Christopher Walken. Dune: Part Two ist somit ebenso fantastisch besetzt wie der Vorgänger.



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Worum es in Dune: Part Two geht

Nach den Ereignissen aus dem ersten Teil lebt Paul Atreides in der Wüste. Nachdem er gemeinsam mit seiner Mutter Jessica vor den Angriffen der Harkonnens floh, bieten ihm die Fremen nun Unterschlupf. Für Paul ist es nicht leicht, denn viele des mysteriösen Wüstenvolks sehen in ihm ihren Propheten. Wieder andere halten ihn für einen Jungen, einen Grünschnabel aus einer fremden Welt. Aber die Taten des dem Thron beraubten Herzogs scheinen die Prophezeiung zu bestätigen. Für Paul ein schmaler Grat, denn ihm steht der Sinn nach Rache: Die Harkonnens herrschen nach ihren Attentaten unrechtmäßig über den Wüstenplaneten Arrakis. Und natürlich trachten sie den letzten beiden Angehörigen der Atreides nach dem Leben…

Der Trailer für Dune: Part Two


So ist Dune: Part Two

Gleich die erste Szene in Dune: Part Two zeigt Villeneuves visionären Stil: Eine Gruppe harkonnischer Krieger überfällt einen Fremen-Trupp. Zu Dutzenden fliegen schwarz gekleidete, bis an die Zähne bewaffnete Gestalten zwischen meterhohe Sanddünen und abgeschürften Felsen durch die Luft. Trotz ihrer scheinbaren Überlegenheit siegen die agilen Kämpfer der Fremen. Schließlich sind die Wüsten Arrakis ihre Heimat. Villeneuve erzählt all das mit bedrohlichen, bombastischen Bildern. Die weiten Sandlandschaften überwältigen – alleine deswegen lohnt es sich, Dune: Part Two im Kino anzusehen. Ähnlich spektakulär ist die Sequenz, in der Paul auf einem der gigantischen Sandwürmer reitet, riesigen, unterirdisch lebenden Kreaturen. Da hat man das Gefühl, als ritte man selbst inmitten von wirbelndem Sand. Dann wieder kontrastiert er die warmen Bilder der Wüste mit dem krassen Schwarz-Weiß der Heimatwelt der Harkonnens.

Villeneuve geht vor allem behutsam mit der Geschichte um. In der literarischen Vorlage war Paul Atreides kein Held – Frank Herbert zeichnete ihn als Messias wider Willen, getrieben von familiären Verpflichtungen, der auf der Suche nach sich selbst ein ganzes Volk in einen Krieg führt. Villeneuve vermeidet es nicht, gleichsam existenzielle Fragen zu stellen: Wie viel sind wir bereit, für unseren Glauben zu opfern? Oder für unsere Liebe? Und wann besitzt ein Mensch zu viel Macht? Ähnlich wie in seinen vorherigen Science-Fiction-Filmen Arrival und Blade Runner 2049 changiert Villeneuve zwischen tiefgründiger Philosophie und großem Blockbuster-Spektakel: Es gibt gewaltige Explosionen zu sehen, mitreißend inszenierte Kämpfe und der bass-lastige Score von Hans Zimmer lässt dazu den Kinosessel vibrieren. Einzig die Liebesgeschichte zwischen Timothée Chalamets Paul und Zendayas Chani verpufft etwas. Dafür überzeugt Austin Butler mit einer furchteinflößenden Performance als psychotischer Harkonnen-Nachkömmling.

Dune: Part Two ist ein Science-Fiction-Epos auf dem allerhöchsten Niveau – und noch einmal ein wenig stärker als der ohnehin schon starke erste Teil. Dafür muss es 10 von 10 Sandwürmern geben.



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