Die Simpsons in Selbstisolation

Die Simpsons in Selbstisolation

Haben die Macher schon wieder etwas vorhergesagt?

Schon häufiger schienen in Simpsons-Folgen Prophezeiungen versteckt zu sein. Das gilt auch für die Corona-Krise.


Mal wieder der Zeit voraus

Für einen Großteil der Weltbevölkerung war es undenkbar, dass jemand wie Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte. Nicht so für die Macher der Simpsons. Sie sagten schon vor zwanzig Jahren in einer ihrer Folgen Trumps Präsidentschaft voraus. 

Ach ja – und dann gab es noch die Folge "Marge wird verhaftet" aus dem Jahr 1993. In dieser Folge wird Springfield von der ominösen "Osaka Grippe" heimgesucht. Zwar lagen die Simpsons mit ihrer Vorhersage diesmal knapp 2000 km daneben, aber irgendwie kommt uns das hier doch verdächtig bekannt vor…


Ähnlich prophetisch mutet auch die Simpsons-Folge "Heartbreak Hotel" an.

Homer und Marge nehmen an einer Reality-TV-Show teil, bei der sie schon in der ersten Runde ausscheiden.
Daraufhin verpflichten sie sich, bis zum Ende der Dreharbeiten im sogenannten "Airport Hotel" zu bleiben. In Selbstisolation. Ein Begriff, der bis vor kurzem definitiv noch nicht zum allgemeingesellschaftlichen Vokabular gehörte. 

Was dann geschieht, ähnelt in vielerlei Hinsicht den Problemen, mit denen Paare in der jetzigen Quarantäne zu kämpfen haben. Anfangs können der Situation vielleicht noch positive Aspekte abgewonnen werden.

Homer singt sogar einen Song für Marge.


Doch je mehr Tage ins Land gehen, desto weiter treiben sich die Eheleute gegenseitig in den Wahnsinn. 



Was bleibt als Moral?

Wie immer scheint zwischen all dem Klamauk der Simpsons auch ein moralischer Appell hindurch. 
Wenn wir streiten, sollen wir vernünftig diskutieren anstatt zu schmollen. Wir sollen die Gefühle des Partners oder der Partnerin ernst nehmen. Und wir brauchen Geduld und Toleranz, besonders in schwierigen Zeiten. 

Und die Corona-Krise ist so eine Zeit. 

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