The Good Place

The Good Place

egoFM Trailer: Serientipp

Von  Lola Aichner
Mit 'The Good Place' stellen wir eine ernsthaft philosophische, aber urkomische Serie vor.




Was passiert eigentlich nach dem Tod?

Gibt es den Himmel oder die Hölle, werden wir wiedergeboren, oder ist danach einfach alles vorbei? Eine Antwort auf diese Fragen habe ich leider auch nicht, aber Michael Schur, Kopf hinter sensationellen Serien wie Brooklyn 99 oder Parks and Recreation versucht zumindest herauszufinden, wie es nach dem Tod weitergeht – mit der Serie The Good Place aus dem Jahr 2016. 

Worum geht es in The Good Place?

Eleanor Shellstrop (Kristen Bell) ist tot. Zusammengefahren von einem Einkaufswagen. Doch das ist nicht das Ende. Sie erwacht im Jenseits – dem Good Place. Hier kommen nur die Menschen hin, die in ihrem Leben wirklich gutes geleistet haben. Alles ist hier möglich, alle Wünsche werden einem von der künstlichen Intelligenz Janet (gespielt von D'Arcy Carden) von den Augen abgelesen. Und alle Bewohner*innen vom Good Place werden mit dem*der jeweiligen Seelenverwandten zusammengebracht.

Der herzensgute Architekt des utopischen Jenseits - Michael (Ted Danson) - ist ziemlich stolz darauf, dass er zum ersten Mal eine eigene Community kreieren durfte. Doch schon nach kurzer Zeit kommt es zu Problemen: Rieseninsekten suchen den Good Place heim, Müll regnet vom Himmel... irgendetwas oder besser irgendjemand scheint das Gleichgewicht im Jenseits durcheinander zu bringen...

Schnell erfahren wir, dass Eleanor das Problem ist.

Sie hat nicht - wie vom Good Place angenommen - uneigennützig unschuldigen Menschen geholfen, aus der Todeszelle zu kommen. Es gab wohl eine Namensverwechslung. Denn Eleanor war eher das, was man als White Trash bezeichnet. Zu Lebzeiten war sie egoistisch und rücksichtslos. Aber wenn das rauskommt, dann wird sie wohl oder übel im Bad Place landen, alles andere als erstrebenswert. Doch vielleicht kann sie das Ruder noch rumreißen, immerhin ist ihr Seelenverwandter Chidi (William Jackson Harper) Professor für Ethik und Moral und es wäre doch gelacht, wenn der ihr nicht beibringen kann, ein besserer Mensch zu sein.
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Der Trailer für One Piece




So ist The Good Place

Ich darf hier nur die ersten Folgen beschreiben, alles weitere wäre schon zu viel Spoiler. Glaub mir, das Ende der ersten Staffel wird dich schockieren. The Good Place lässt sich schwer in eine Schublade packen und genau das ist so erfrischend und anders.

Jede der vier Staffeln verfolgt ein anderes Ziel.

Die Besetzung ist wunderbar und man wird irgendwann jeden der Charaktere ins Herz schließen, selbst wenn man das am Anfang für ausgeschlossen hält. Ted Dawson ist als Architekt eine absolute Traumbesetzung und Kristen Bell liebe ich ja schon seit Veronica Mars. Andere Schauspieler*innen hatten mit dieser Serie ihren großen Durchbruch, wie zum Beispiel die Britin Jameela Jamil als Tahani Al-Jamil oder Manny Jacinto als Jason Mendoza.

Du wirst durch die Serie einen ganz neuen Blick auf das Jenseits bekommen.

Zudem hat die Serie etwas geschafft, was nicht viele hinbekommen: Ein Ende, bei dem man zwar todtraurig ist, aber gleichzeitig auch total glücklich und befriedigt.


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