Hofflohmärkte 2019 der Hofgesellschaften

Hofflohmärkte 2019 der Hofgesellschaften

Schnäppchen finden oder endlich die Nachbarn richtig kennenlernen

Ab dem 4. Mai werden bei den Hofflohmärkten wieder wunderbare Schätze an die Nachbarn verkauft.

Mit dem Frühling beginnt endlich wieder die wunderbare Zeit, in der du durch die Nachbarschaften deiner Stadt streunern und bei Hinterhofflohmärkten reichlich Schätze entdecken kannst. Dieses Jahr finden die natürlich wieder in einigen deutschen Städten statt.
Die ursprüngliche Idee der Hofflohmärkte stammt übrigens aus den USA und ist dort unter Garage- und Yard Sales bekannt.

Hinterhofflohmärkte - was?

Für die die es nicht kennen: Verschiedene Stadtteile haben an einem bestimmten Tag die Möglichkeit, alten Schmarrn, wahre Raritäten und echte Sammlerstücke zu verkaufen. Das besondere an den Hofflohmärkten ist aber - wie der Name schon sagt - der Standort. Verkauft wird nämlich im eigenen Hinterhof oder Garten.

50 Termine sind dieses Jahr allein in München und Umland angesetzt. Seit 2015 werden die Hofflohmärkte auch in anderen Städten initiiert, unter anderem in Augsburg, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Dortmund, Hannover und Hamburg. Insgesamt starten über 20 Städte mit 200 Terminen ab Mai 2019 zum fröhlichen Nachbarschafts-Nachhaltigkeits-Viertelliebe-Projekt Hofflohmärkte. 
Und du kannst natürlich auch dabei sein! Es gibt nur ein paar Spielregeln, die du beachten solltest. Am besten schaust du auf der Webseite vorbei und machst dich schlau.

Der egoFM Hofflohmarkt

Wir sind bei den Hofflohmärkten selbst mittendrin und live dabei! Am 1. Juni machen wir uns im Hinterhof der Adlzreiterstraße 14 breit und verkloppen da unter anderem Vinyls und dekorative Elemente aus der egoFM Redaktion - alles für lau!
Außerdem kommen ein paar Künstler*innen und Bands vorbei, um am Ständchen ein paar Ständchen zu singen. Freu dich auf Me + Marie, Telquist und Jordan Prince! Um 10 Uhr geht's los - bis 16 Uhr.



Die Hofgesellschaften

Was hat es jetzt mit diesen Hofgesellschaften auf sich? Vor allem in München hat man oft das Gefühl, dass man ständig Leuten über den Weg läuft die man kennt. Meistens hält sich aber die Offenheit eher in Grenzen. Man muss eigentlich ganz schnell weiter und hat überhaupt keine Zeit, da man dringend noch was erledigen muss. Das ist echt schade, wenn man überlegt, dass man vor allem seinen Nachbarn sehr häufig über den Weg läuft.

Eine ähnliche Meinung vertreten auch Anne und René. Deswegen haben sie sich kurzer Hand die Idee der Hofgesellschaften aus den Fingern gezogen - Sinn ist es, die Leute wieder näher zusammenzubringen, Gemeinschaftsaktivitäten zu organisieren und aus einfachen Nachbarschaften echte Freundschaften zu machen. 

Gegen die Anonymität

Bei Flohmärkten geht es ja hauptsächlich um Schnäppchen finden oder ein bisschen Kleingeld aus alten Sachen zu machen. Also weniger um die Menschen, sondern mehr um das Geld – Hofflohmärkte hingegen hängen viel mehr mit dem Nachbarschaftsgedanken zusammen. Deswegen finden dieses Jahr zum zweiten Mal schon die sogenannten Hofgesellschaften statt.

Man grüßt sich vielleicht mal im Hausflur, aber hast du schon mit deinem Nachbarn Leinwände beschmiert, zusammen musiziert oder ihn im Wortgefecht eines Poetry Slams zur Witzfigur gemacht? Bestimmt eher nicht, aber genau das kannst du jetzt tun.

Was genau du dann letzten Endes in deinem Innenhof oder Garten veranstaltest, bleibt dir selbst überlassen. Du kannst deinen Veranstaltungsort zur eigenen bunten Bühne machen und einen Ort der Kreativität schaffen.

Der Tante Emma Laden gehört auch zur Nachbarschaft!

Für kleine und lokale Geschäfte wird die neue, lokale und kostenfreie Plattform Viertelfavoriten angeboten. Die Idee ist, dass in lokalen und besonderen Läden Flyer ausgelegt werden auf denen alle Standorte der Flohmärkte markiert sind. Im Gegenzug werden die Geschäfte auf der Webseite und den Flyern namentlich erwähnt. Mit dieser kostenlosen Kooperation zwischen den Hofflohmärkten und den Vierviertelfavoriten sollen in erster Linie kleine Läden unterstützt werden aber auch das lokale Kaufen gefördert werden.

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