Kindheitserinnerung #99: Frei sein

Kindheitserinnerung #99: Frei sein

Anna erinnert sich...

Die ganze Woche haben wir über Freiheit gesprochen und uns gefragt, was es eigentlich bedeutet, "frei" zu sein?

Es liegt nahe, dass man meint, Kinder sind frei.

Dem stimme ich auch erst einmal voll und ganz zu, zumindest sollten sie frei aufwachsen und sich ausleben dürfen.


Das ist aber auch nicht überall auf der Welt der Fall. Während unsere Kids an heißen Sommertagen nackig ins Planschbecken springen und zur Eispause in den Schatten kommen, um sich auszuruhen, ackern woanders auf der Welt Kinder für unseren Wohlstand. Sie nähen unsere Kleidung oder ernten die Bohnen für unseren Soja Latte Macchiato, den wir uns jeden Morgen auf dem Weg in die Arbeit gönnen.

Ist es nicht unglaublich, dass einzig und allein der Zufall entscheidet und das Glück, wo auf der Welt man geboren wird?


Meine beiden Kinder wachsen in einer absoluten Blase auf. Sie werden bedingungslos geliebt, flitzen nachmittags mit den Nachbarskindern durch den riesigen Innenhof, haben Wünsche, die erfüllt werden und sollen von der "echten" Welt da draußen nur den Teil mitbekommen, den sie in ihrem Alter verstehen und verarbeiten können. Ich finde es wichtig, mir immer wieder bewusst zu werden, dass es Kinder gibt, denen es schlechter geht als ihnen und die wir nicht vergessen dürfen. 

Romy wird bald sieben Jahre alt und ich habe sie gefragt, wann sie sich frei fühlt.

  • Wann fühlst du dich frei?
    Annas Kindheitserinnerung
Klettern, flitzen, springen, nix anhaben, sich bewegen können wie man mag. Für mich die schönste Definition von Freiheit, die ich diese Woche gehört habe.



Wann fühlt ihr euch so richtig frei? Erzählt's mir per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Design ❤ Agentur zwetschke