Merchandise vom Fyre Festival

Merchandise vom Fyre Festival

Klamotten und Co. vom gefloppten Festival werden jetzt versteigert

Markenpullover, Sporthosen, Armbänder und andere Souvenirs werden noch bis 13. August versteigert - mit dem Erlös sollen dann die Opfer entschädigt werden.


Das angebliche Luxusfestival wurde 2017 zur Lachnummer des Jahres 


Der Organisator Billy McFarland sitzt aktuell wegen Betrugs im Gefängnis, nachdem 2017 Tausende Festival-Besucher*innen ohne ausreichende Nahrung, Wasser oder angemessene Unterkünfte auf der Insel des Fyre-Festivals gestrandet waren. Alles über das unfassbar missglückte Festival und die Netflix-Doku findest du hier. 

 

2017 hatten Prominente wie Kendall Jenner, Bella Hadid und Hailey Baldwin für das mittlerweile berüchtigte Unternehmen geworben, die Festival-Tickets gab es für bis zu 100.000 US-Dollar. Zu den Opfern gehören aber nicht nur Besucher*innen, die Geld für die Tickets ausgegeben haben, sondern auch lokale Unternehmen wie zum Beispiel eine Restaurant-Besitzerin.

Sie hatte das Catering für das Festival gemacht und damit das meiste ihrer Ersparnisse verloren - eine Crowdfunding-Seite sammelte 176.000 Pfund für sie. Jetzt soll Geld für die anderen Opfer zusammen kommen. 

Mehr als 100 Artikel stehen zum Verkauf

Bis zum 13. August werden die Markenklamotten und Souvenirs noch versteigert, um mit dem Erlös die Opfer von McFarland zu entschädigen - welche Opfer genau von der Auktion profitieren, ist aber noch unklar. Klingt im ersten Moment schon wieder etwas dubios (wie alles, was mit dem Fyre Festival zu tun hat). Allerdings wird die Versteigerung von der Justizbehörde der Vereinigten Staaten organisiert, die die enorme Nachfrage nach dem Merch vom Desaster-Festival als Chance sieht, wenigstens einen Teil der insgesamt 26 Millionen US-Dollar zurückzahlen.

Eine schwarze Baseball-Kappe mit dem Fyre-Logo im Wert von 15 US-Dollar hat bereits Gebote über 350 US-Dollar und für einen blauen Hoodie gibt es inzwischen mehr als 50 Gebote.


Alle Artikel, die versteigert werden, findest du hier.


Die Merch-Produkte waren ursprünglich für den Verkauf auf dem Festival gedacht, "wurden jedoch von McFarland aufbewahrt, mit der Absicht, die Gegenstände zu verkaufen und die Mittel zu verwenden, um weitere kriminelle Handlungen zu begehen, während er vor dem Prozess freigelassen wurde", sagte US-Marschall Ralph Sozio.

Jetzt passiert hoffentlich noch etwas Gutes damit und die Opfer werden entschädigt, damit das Kapitel Fyre-Festival hoffentlich für immer geschlossen werden kann.

Design ❤ Agentur zwetschke