Wear Your Meds: Buttons für Mental-Health

Wear Your Meds: Buttons für Mental-Health

...und für mehr Bewusstsein für psychische Krankheiten

Psychische Krankheiten sind in der heutigen Gesellschaft leider immer noch ein Tabuthema und werden zu oft unter den Teppich gekehrt. Lauren Weiss will mit der Kampagne #WearYourMeds, auf die Missstände aufmerksam machen.

Wozu #WearYourMeds?

Was für Folgen es haben kann, wenn Betroffene von Depressionen sich nicht trauen, sich gegenüber einem Arzt oder dem persönlichen Umfeld anzuvertrauen, konnte man traurigerweise in Vergangenheit beispielsweise schon an prominenten Beispielen wie Chester Bennington, Keith Flint und einigen mehr erleben. 

Dabei sind Depressionen und Angstzustände eigentlich keine Seltenheit in einer leistungsorientierten Gesellschaft.

Es sind mehr Personen davon betroffen, als du vielleicht denkst - nur bekommt es aufgrund gesellschaftlicher Stigmata und einigen Hürden für Betroffene kaum einer mit. Und das sollte sich dringend ändern.

Der Ursprung der Buttons

Auch die junge Amerikanerin Lauren Weiss litt längere Zeit unter depressiven Phasen und versuchte diese zunächst auszusitzen. Nach Jahren der Belastung überwand sich Lauren schließlich glücklicherweise doch dazu, ärztliche Hilfe aufzusuchen und bekam die Diagnose einer bipolaren Störung. Nachdem ihre Medikamente passend eingestellt wurden, ging es Lauren schnell sehr viel besser - und das möchte sie jetzt mit der Welt teilen und Betroffenen Mut spenden.

Als Reaktion auf ihre Überwindung und die Verbesserung ihrer Mental Health hat sie als Projekt für ihre Uni-Abschlussarbeit verschiedene Buttons gestaltet, auf denen die gängigsten Psychopharmaka wie Xanax und Lexapro abgedruckt sind - um auf ein gesellschaftliches Thema aufmerksam zu machen, welches bislang noch ein viel zu großes Tabuthema ist. 

Damit möchte sie aber nicht nur den Diskurs über psychische Krankheiten anregen, sondern auch Betroffenen die Angst vor Medikamenten nehmen und sie dazu motivieren, sich professionellen Beistand für ihre psychischen Belastungen zu holen. 

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When you “wear your heart on your sleeve,” it means you’re being honest, open, and vulnerable. When you #WearYourMeds on your sleeve, you’re doing the same. Help fight the stigma against medicating mental illness, one button and one person at a time. Buttons are $2 + $1 shipping via the link in our bio. 🧠💊❤️ All proceeds go to @namicommunicate. . . . . . #wearyourmeds #mentalhealth #mentalhealthawareness #mentalillness #myfavoritemeds #depression #anxiety #follow #recovery #psychology #ptsd #support #instagood #bipolar #medication #meds #psychiatry #mentalhelp #endthestigma #breakthestigma #curestigma #mentalhealthadvocate #stigmafree #mentalhealthmatters

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Mittlerweile vertreibt Lauren ihre Anstecker auf ihrem Instagram-Account, wobei der gesamte Erlös dabei an die National Alliance on Mental Illness geht, die sich ebenfalls für die Aufklärung über psychische Krankheiten einsetzt.

"When you 'wear your heart on your sleeve', it means you're being honest, open and vulnerable. When you #WearYourMeds on your sleeve, you're doing the same. Help fight the stigma against medicating mental illness, one button and one person at a time." - Lauren



Noch ein kleiner Appell: Vor allem im HipHop sind Psychopharmaka wie Adderall und Xanax seit Monaten ein gefährlicher Trend um sich zu berauschen - oft auch mit tödlicher Folge (siehe Lil Peep).

Es wäre nicht im Interesse Betroffener von Depressionen und Ängsten, wenn die Buttons von Lauren zu einem Trendsymbol der Drogenverherrlichung umfunktioniert werden würden und der ursprüngliche Gedanke verloren ginge.

Daher an alle Hypebeasts: Finger weg, wenn ihr nur den Rausch sucht!

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