Die egoFM Privataudienz mit Hozier

Die egoFM Privataudienz mit Hozier

Eine Stunde mit seinen Lieblingssongs und den Geschichten dazu

Diesen Freitag von 20 bis 21 Uhr übernimmt Hozier das egoFM Studio.

Wenn man als Ire am St. Patricks Day geboren wurde, kann das doch nur was Gutes heißen. Und betrachtet man den kometenhaften Aufstieg eines unserer Lieblings-Iren könnte man schon mal an den ein oder anderen kleinen grünen Kobold glauben, der Hozier den Weg zum internationalen Erfolg bereitet hat.

Denn liest man die musikgetränkte Biografie von Andrew Hozier-Byrne wirkt es so, als wäre der Lebenslauf des irischen Musikers schon lange in Stein gemeiselt gewesen: 

Mit einem Blues-Drummer als Vater und einer Künstlerin als Mutter beginnt Kunst und Musik schon sehr früh zu einem essenziellen Teil seines Lebens zu werden. Mit 15 Jahren gründete er seine erste Band und begann selbst Texte zu schreiben. Zeitgleich war er auch Mitglied in dem renommierten, international erfolgreichen irischen Chor Anúna.

Das angefangene Musikstudium hat er zwar nach einem halben Jahr schon wieder abgebrochen, aber nur um genug Zeit zu haben Blues-Demos für das Majorlabel Universal einzuspielen. Und du musst doch auch zugeben, das ist wohl der beste Grund, um sein Studium zu schmeißen.

Erste EP, erster Erfolg

Wir lehnen uns jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupten, dass das der Studiumsabbruch eine großartige Idee war. Die Plattenfirma war begeistert von seinen Demos und Hozier veröffentlichte unter Universal 2013 seine Debüt-EP Take Me To The Curch. Der Rest ist Geschichte, denn ab dem Erscheinen des gleichnamigen Tracks war Hozier bekannt wie ein bunter Hund... oder Kobold. "Take me to Church" lief auf jedem Sender und bereitete die perfekte Startbahn für sein millionenfach verkauftes Debütalbum Hozier, dass gut ein Jahr später erschienen ist.

Seine Touren waren ausverkauft, er bekam Soundtrackbeiträge in Kinofilmen und die Auszeichnungen wurden ihm nur so nachgeworfen. 

Weil die Fans nach neuem Futter riefen, hielt er mit Live In America die Konzerte in den USA 2015 auch noch in EP-Form fest.



Ob Folk, Blues, Pop oder Gospel...

...Hozier klingt immer anders und doch vertraut. Besonders weil seine volle, kräftige Stimme über allem steht, was Hozier komponiert.

Wahrscheinlich gerade weil seine Stimme so präsent ist, scheint es Hozier unglaublich leicht zu fallen, sich bei den verschiedensten Musikgenres für seine Songs zu bedienen und trotzdem immer einen Wiedererkennungswert zu kreieren.

Dabei gehört auf jeden Fall seine Anlehnung an die Gospelmusik, die seit seiner Debüt-EP charakteristisch ist. Viele seiner Songs haben geradezu etwas Sakrales und Spirituelles, was die Wurzeln seiner Herkunft Irland und dem damit verbundenen Katholizismus klar wiederspiegelt, wie er selbst schon öfters erzählt hat.



Wasteland, Baby!

Durch diesen steilen Karrierestart und den stressigen Touralltags entscheidet sich Hozier 2016, das Tempo ein wenig zu drosseln. Er ließ sich zwei Jahre Zeit, bis er musikalisch wieder etwas Neues von sich hören ließ. So wärmte er sich 2018 mit der EP Nina Cried Power schon mal ein bisschen auf, bis er dieses Jahr dann sein zweites Album präsentierte.

Wasteland, Baby! heißt das Ding und zeigt sich nur von der besten Seite. Auch in unserem Studio haben bisher alle drei Singlesauskopplungen den "Für verdammt gut"-Stempel aufgedrückt bekommen.


Wir wissen nicht genau, bei wem wir uns für diesen tollen Künstler bedanken sollen, aber wir fangen einfach mal damit an, dass wir an St. Patrick's Day ab jetzt auch immer Einen auf Hozier trinken.



In der egoFM Privataudienz erzählt Hozier, welche Songs ihn begleitet und beeinflusst haben.


Tracklist: Die egoFM Privataudienz mit Hozier

The Staple Singers - Let's Do It Again
Aretha Franklin - Bridge over Troubled Water
Otis Redding - Pain in My Heart
James Brown - Cold Sweat
Ella Fitzgerald - In a Sentimental Mood
Chet Baker - I Get Along Without You Very Well
Nina Simone - Sinnerman
Tom Waits - Soldier's Things
The Meters - Just Kissed My Baby
Cymande - Bra
Donny Hathaway - Jealous Guy
Paul Simon - The Obvious Child


Sendung verpasst? Die Wiederholung gibt’s am Sonntag von 10 bis 11 Uhr.

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