26 Rockalben, die du kennen MUSST.
Die Top 26 der größten Rockalben der Musikgeschichte
Während andere Blätter und Foren nur eine Top 10 haben, da haben wir eine Top 26 Liste der größten Rockalben der Musikgeschichte. Völlig subjektiv, aber aus guten Gründen.
Hier erfährst du, in welche du (falls noch nicht passiert) unbedingt reinhören musst.
The Beatles – Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)
Das erste Konzeptalbum der Musikgeschichte als ein psychedelisches Feuerwerk, mit der Vorwegnahme ganzer künftiger Musikstile in vollendetem Songwriting. Mehr zu den Beatles, zum Beispiel das Mysteirum um den fünften Beatle oder ihre wichtigsten Meilensteine gibt's
hier.
Oasis – (What's the Story) Morning Glory? (1995)
Die Hymnen-Fabrik der 90er, die den Britpop globalisierte. Die volle Ladung Oasis gibt's im Podcast
Chaos & Glory. Den hörst du
hier.
Pink Floyd – The Dark Side of the Moon (1973)
Ein Album wie ein einziger großer Trip – atmosphärisch, technisch wegweisend und mit Themen wie Zeit, Geld, Angst und Vergänglichkeit erstaunlich zeitlos.
The Smashing Pumpkins – Siamese Dream (1993)
Brachte orchestrale Wucht, schwere Gitarrenwände und pure emotionale Introspektion zusammen.
Led Zeppelin – Led Zeppelin IV (1971)
Wuchtiger Hard Rock trifft auf Blues, Folk und mit "Stairway to Heaven" auf einen der berühmtesten Rocksongs überhaupt.
The Velvet Underground & Nico – The Velvet Underground & Nico (1967)
Roh, düster und experimentell – ein Album, das Punk, Indie und Alternative Rock nachhaltig geprägt hat.
Sonic Youth – Daydream Nation (1988)
Definierte den Kunst- und Noise-Rock der späten 1980er Jahre und landete im US National Recording Registry, ein Verzeichnis mit besonders bedeutsamen Tonaufnahmen der USA.
Nirvana – Nevermind (1991)
Das Album, das den Alternative Rock schlagartig in den Mainstream katapultiert hat. Die Hintergründe zum Song "Smells Like Teen Spirit" erfährst du
hier.
The Pixies – Surfer Rosa (1988)
Mit seinem Wechsel aus lautem Krach und leisen Strophen beeinflusste es Kurt Cobain und die gesamte 90er-Alternativbewegung direkt.
Fleetwood Mac – Rumours (1977)
Perfekte Popsongs treffen auf echte Beziehungsdramen – selten klangen Trennung, Eifersucht und Herzschmerz so eingängig.
The Rolling Stones – Exile on Main St. (1972)
Rau, dreckig und voller Blues, Soul und Rock 'n' Roll – eher eine endlose Nacht mit den Stones als eine klassische Studioproduktion.
The Smiths – The Queen Is Dead (1986)
Setzte mit bittersüßen Texten und jodelndem Gitarrensound den Goldstandard für den gesamten späteren Indie-Rock.
The Beach Boys – Pet Sounds (1966)
Brian Wilson baut aus Popsongs kleine Klangwelten – mit ungewöhnlichen Instrumenten, komplexen Harmonien und einigen der schönsten Gesangslines der Popgeschichte.
The White Stripes – Elephant (2003)
Bewies mit der legendären Bassline von "Seven Nation Army", dass ein Duo aus nur einer Gitarre und einem Schlagzeug die Welt erobern kann.
Radiohead – OK Computer (1997)
Schon Ende der 90er fängt das Album erstaunlich genau das Gefühl von Technik, Überforderung und Entfremdung im modernen Leben ein.
Hier gibt es noch mehr Hintergrundwissen zu Radiohead und dem Album
OK Computer.
Guns N’ Roses – Appetite for Destruction (1987)
Ungefilterte Rockenergie, große Riffs, große Refrains und eine Band, die damals gefährlicher klang als fast alles andere im Radio.
The Strokes – Is This It (2001)
Ein Album, das mit lässigen Gitarren, knappen Songs und cooler Großstadtmelancholie den Indie-Rock der 2000er praktisch neu gestartet hat. Auch die aktuelle Musik der Strokes kann sich hören lassen, zum Beispiel das neue Album
Reality Awaits.
AC/DC – Back in Black (1980)
Kaum ein Rockalbum kommt mit so wenigen Zutaten aus und klingt trotzdem so gewaltig – Riffs, Groove und Hooks ohne eine Sekunde Leerlauf.
The Cure – Disintegration (1989)
Das absolute Meisterwerk des Dark Wave und Gothic Rock. Es bewies, dass melancholische, langsame und cinematischer Sound gigantische Charterfolge feiern kann.
The Jimi Hendrix Experience – Are You Experienced (1967)
Jimi Hendrix zeigt hier, wie radikal sich die elektrische Gitarre neu denken ließ, und erweitert damit die Möglichkeiten des Rock.
Arctic Monkeys – Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not (2006)
Rasant, direkt und voller scharf beobachteter Alltagsgeschichten – ein Debütalbum, das britisches Nachtleben und jugendliche Großstadtenergie perfekt eingefangen hat.
Vampire Weekend – Modern Vampires of the City (2013)
Leichtfüßiger Indie-Pop trifft auf überraschend ernste Themen wie Vergänglichkeit, Glaube und Erwachsenwerden.
Phoebe Bridgers – Punisher (2020)
Ein stilles, melancholisches Album voller präziser Texte, großer Gefühle und wunderschön zurückhaltender Arrangements. Mehr zu
Punisher findest du in
diesem Artikel.
The National – High Violet (2010)
Dunkel, elegant und emotional aufgeladen – mit tiefen Stimmen, großen Spannungsbögen und Songs, die langsam immer stärker werden.
The Notwist – Neon Golden (2002)
Indie-Rock und elektronische Musik verschmelzen hier zu einem warmen, melancholischen Sound, der Anfang der 2000er erstaunlich neu klang.
PJ Harvey – Rid of Me (1993)
Roh, unbequem und kompromisslos – ein intensives Rockalbum, das Verletzlichkeit und Aggression mit enormer Wucht zusammenbringt.
Artikel teilen: