Von Kurzfilm über Musikvideo bis KI und Virtual Reality
Der Kurzfilm, der immer länger wird
Julia Weigl ist künstlerische Leiterin des Festivals of Future Storytellers (FOFS) in München. In diesem Jahr sind dort knapp 100 Kurzfilme aus 42 Ländern zu sehen – dazu kommen Masterclasses, Talks, Workshops und erstmals eine Virtual-Reality-Experience. Mit uns spricht sie über die Highlights des Programms, die Munich Music Shorts mit jungen Münchner Bands und Konzerten und darüber und warum sie weiterhin an das Kino als gemeinsamen sozialen Ort glaubt. Während man im Zeitalter von TikTok und Instagram vermuten würde, dass Geschichten immer kürzer werden, beobachtet Weigl im Kurzfilm genau das Gegenteil."Es gibt einen Trend im Bereich Kurzfilm. Wir hatten früher vor mehr als zehn Jahren sehr häufig sehr kurze Kurzfilme. Und der Trend ist, dass der klassische Kurzfilm, also im Prinzip das kurze Kino, immer länger wird." – Julia Weigl, künstlerische Leiterin FOFS
Verändert Künstliche Intelligenz das Filmemachen für junge Menschen?
Unter anderem darüber sprechen wir mit Patrick Finger. Er ist Schauspieler, Regisseur und Vorstandsvorsitzender des Freundeskreis Filmfest München e.V.. Künstliche Intelligenz ist auch beim diesjährigen Festival ein großes Thema. Wird KI das Filmemachen demokratisieren, weil plötzlich jeder spektakuläre Bilder erzeugen kann? Oder droht dadurch etwas verloren zu gehen, das gutes Kino ausmacht?"Es wird auf jeden Fall das Filmemachen für viele Anfängerinnen und Anfänger leichter machen. [...] Das ist ein Werkzeug, das man benutzen kann und darf und soll, aber ich befürchte trotzdem, dass das teilweise so schnell geht mit der Entwicklung, dass es auch unsere Jobs eventuell wegnimmt, das kann natürlich auch passieren." – Patrick Finger
Die ganzen Gespräche mit Julia Weigl und Patrick Finger kannst du dir hier anhören:


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