Gründerin Stephanie Gonçalves Norberto über "The League" und die Zukunft von Frauen im Sport.
Die Geschlechter und der Sport
Frauen und nicht-binäre Personen sind im Sportbusiness noch immer deutlich unterrepräsentiert. Mit "The League" will Stephanie Gonçalves Norberto Menschen aus Sport und Sportbusiness vernetzen und Räume für Austausch und Veränderung schaffen. Im Profisport stehen meist die Athlet*innen und großen Wettbewerbe im Mittelpunkt. Dahinter arbeiten aber auch zahlreiche Menschen in Vereinen, Verbänden, Medien, Agenturen und Unternehmen – und noch immer sind vor allem Führungspositionen häufig männlich besetzt. Stephanie Gonçalves Norberto kennt diese Strukturen aus eigener Erfahrung: Sie ist pädagogische Leiterin im Nachwuchsleistungszentrum des FC St. Pauli und hat im Jahr 2020 "The League" gegründet. Die deutschlandweite Community richtet sich an Frauen und nicht-binäre Personen aus dem Sport- und Sportbusiness und veranstaltet sogenannte Matches – Events mit Talks, Workshops und Möglichkeiten zur Vernetzung. Mit uns spricht Stefanie über "The League" als sicheren Raum, Frauen in Führungspositionen und die Frage, warum es "The League" gerade so dringend braucht.
"Am besten wäre natürlich, wenn es uns irgendwann gar nicht mehr bräuchte, weil wir dann vielleicht diese strukturellen Herausforderungen auch nicht mehr haben. Jetzt ist das natürlich utopisch. Aber ich würde mir wünschen, dass wir in zehn Jahren nicht mehr in der Rechtfertigung sind, warum im Sport der Frauen so viel Potenzial steckt, sondern darüber sprechen: Was braucht es als Nächstes, damit es eine erfolgreiche Saison wird?" – Stephanie Gonçalves NorbertoDas ganze Interview kannst du hier hören:


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