Wie die Ein-Dollar-Brille Millionen hilft

Wie die Ein-Dollar-Brille Millionen hilft

Sehen heißt Selbstbestimmung

Von  Jule Fleischmann
Natascha Muth erklärt, warum eine einfache Sehhilfe über Selbstbestimmung entscheidet.


Sehhilfen aus Erlangen

950 Millionen Menschen weltweit haben keine Brille – und können deshalb nicht richtig lernen oder arbeiten. Die Ein-Dollar-Brille aus Erlangen bringt Sehhilfen dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Ohne Brille gegen die Wand laufen, die Tafel in der Schule nicht erkennen, im Alter die Feldarbeit nicht mehr schaffen – das ist für fast eine Milliarde Menschen Realität. Martin Aufmuth hat 2012 die Ein-Dollar-Brille erfunden: eine robuste Brille aus Federstahl, die vor Ort ohne Strom produziert wird. Mit uns spricht Ein-Dollar-Brille Österreich Gründerin Natascha Muth über Augencamps in Nepal und Brasilien, die Ausbildung lokaler Fachkräfte und warum schon zwei bis drei Tageslöhne den Unterschied zwischen Abhängigkeit und Selbstbestimmung machen.
"Man sieht das Problem oftmals gar nicht, aber es ist ein kleines Instrument, das so viel bewirken kann, weil es eben den Menschen Selbstbestimmung gibt. Wir haben ein Beispiel aus Malawi: Simon, 80 Jahre alt, Bauer, konnte die Feldarbeit nicht mehr machen. Nach einem Sehtest im Augencamp bekam er eine Brille – und konnte wieder selbst für sich sorgen." – Natascha Muth

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Hier findest du das ganze Interview zum nachhören:
  • Natascha Muth Gründerin der Ein-Dollar-Brille Österreich im Interview
    Das komplette Gespräch zum Anhören

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