Bandsintown und Bandcamp reagieren auf Covid-19

Bandsintown und Bandcamp reagieren auf Covid-19

Unterstützung für Musiker*innen wegen der Corona-Krise

Normalerweise versorgt uns Bandsintown mit den Daten zu den neusten Touren und Shows. Bandcamp ist das Zuhause vieler kleiner Indie-Künstler*innen. Beide Plattformen reagieren jetzt auf die Corona-Krise.

Abgesagt, verschoben, verschoben, abgesagt, abgesagt… Live-Musik und Künstler*innen brauchen wegen der Corona-Krise Unterstützung!

Bandsintown macht statt Konzertupdates jetzt Livestreams

Das dachten sich wohl auch die Macher von Bandsintown. Normalerweise funktioniert die Plattform wie ein Kalender und hilft den Usern dabei, alle Konzerttermine und Vorverkaufstarts im Blick zu behalten. Zu Corona-Zeiten leider etwas nutzlos - #ichbleibheutzuhaus ! Aber es gibt gute Neuigkeiten: Bandsintown hat nun ihren eigenen Twitch-Kanal eingerichtet - Bandsintown Live.

"During these difficult times, we want to remind you that we are all in this together, just like when we are in the mosh pit cheering on our favorite artists and bands."

Über den Kanal gibt es ab sofort Livestreams von den verschiedensten Künstler*innen aus unterschiedlichen Musikrichtungen. Egal ob weltberühmte Band oder kleine Newcomer – Bandsintown möchten allen eine Plattform bieten. Den Anfang machen Black Coffee am Freitag mit einem Livestream aus Südafrika:


Wir sind gespannt, welche Musiker*innen demnächst auch über Bandsintown streamen werden. Noch mehr Livestreams, die unsere egoKünstler*innen gerade auf die Beine stellen, findest du hier.



Bandcamp spendet seine Einnahmen an Künstler*innen

Auch die Plattform für kleine und Independent Künstler*innen, Bandcamp, hat sich etwas für die Krisenzeit überlegt. Normalerweise verdient Bandcamp an den Verkäufen über die eigene Plattform mit - 15% auf digitale Musik und 20% auf Merch. Diese Woche am Freitag (20. März) wird die Provision von Bandcamp runtergesetzt, und zwar auf 0%. Alle Einnahmen landen also zu 100% bei den Künstler*innen. Ethan Diamond, CEO von Bandcamp schreibt dazu auf dem Blog: 

"For many artists, a single day of boosted sales can mean the difference between being able to pay rent or not. Still, we consider this just a starting point. Musicians will continue to feel the effects of lost touring income for many months to come, so we’re also sharing some ideas below on how fans can support the artists they love and how artists can give fans new, creative ways to provide support."

Also, wenn du deine*n Lieblingskünstler*in unterstützen möchtest, kauf am Freitag fleißig Musik und/oder Merch ein und erzähle am besten noch ein paar Freund*innen davon.



Good News:

An einem normalen Freitag verkauft Bandcamp ungefähr 47.000 Artikel - am 20. März waren es 800.000, das ist ungefähr 15 mal so viel. Insgesamt wurden über $4 Millionen eingenommen, die komplett bei den Künstler*innen landeten:

Design ❤ Agentur zwetschke