Für viele Menschen wird das Haustier zum engsten Vertrauten. Warum das biologisch tief verwurzelt ist – und wann es zum Problem wird.
Beim Stillen und Tiere Streicheln wird dasselbe Hormon ausgeschüttet
Zwei, drei Minuten streicheln – und unser Körper schüttet Oxytocin aus. Dasselbe Hormon, das beim Stillen zwischen Mutter und Kind fließt und tiefes Vertrauen und Verbundenheit schafft. Dass es denselben Mechanismus auslöst, wenn die Katze oder der Hund auf dem Schoß liegt, sagt einiges darüber aus, wie nah uns unsere Tiere wirklich sind. Prof. Dr. Andrea Beetz ist Psychologin und Professorin für Heilpädagogik an der IU Internationalen Hochschule. Sie forscht seit Jahren zur Mensch-Tier-Beziehung und erklärt im Interview, welche Bedürfnisse Tiere in uns stillen. Außerdem geht es darum, warum der Verlust eines Tieres uns manchmal tiefer trifft als der Tod eines Angehörigen – und ab wann eine enge Bindung zum Tier auch zu viel für das Tier selbst wird."Hund muss Hund sein dürfen – egal, was der Besitzer an teuren Mäntelchen hinbaut." – Prof. Dr. Andrea Beetz
Das ganze Interview kannst du hier hören:


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